Zombies made in Thüringen

Über meinen Heimatort Bilzingsleben in Thüringen gibt es sogar einen Krimi. Ansonsten passiert dort nicht sonderlich viel. Kein Wunder, dass man sich irgendwie die Zeit vertreiben muss. Bei mir war es das Schreiben, eine Leidenschaft, die mich später zum Journalisten und Autor hat werden lassen. 

Budapest kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Als junger Reporter des „Pester Lloyd“ lernte ich nicht nur die journalistische Arbeit kennen, sondern auch Land, Leute und Sprache. Die besten Geschichten habe ich in den SZENEN AUS BUDAPEST zusammengestellt. Meinem früheren Gastland bin ich noch heute mit der Presseschau BUDAPOST verbunden.

Von der Großstadt in die Provinz und zurück

Was folgte, waren meine Lokaljournalistenjahre bei der „Thüringer Allgemeine“. Statt in Budapester Ruinenkneipen und Kaffeehäusern spielte sich mein Alltag zwischen Dörfern und Feldern ab, Berichterstattung über die legendären Kaninchenzüchtervereine inklusive. Aus diesen Jahren speist sich die Inspiration für meinen Debütroman „Tote wird man nicht los“, ein 140-Seiten-Mix aus Horror, Krimi und schwarzem Humor, der das Kleinstadtleben gehörig auf die Schippe nimmt.

Mittlerweile arbeite ich als Redakteur in einem Berliner Medien-Start-up an der Schnittstelle zwischen Medienbeobachtung und Journalismus. 

Die Zeit zum Schreiben schaufle ich mir nach wie vor frei. „Tote wird man nicht los“ wird kein Einzelgänger bleiben. Das Nachfolgewerk  „Exit Budapest“ wird gerade im Lektorat bei „Edition Outbird“ geschliffen. Im Frühjahr 2023 gehen wir damit an den Start. 

Alle Fotos: © Max Helbig

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